Keltentreffen im Keltenpark (20./21.07.2013)

Die Gemeinde Nonnweiler veranstaltet ein Keltentreffen an der ersten Gehöftgruppe, bestehend aus Wohnhaus, Neben- und Speichergebäude!

Es werden zahlreiche Handwerke vorgeführt, es gibt ein keltisches Rahmenprogramm, bei dem die eingeladenen Keltengruppen ihre Arbeit vorstellen. Für Verköstigung ist gesorgt. Verschiedene Aktivitäten und Mitmachaktionen auch für Kinder sind eingeplant.

Der Freundeskreis keltischer Ringwall demonstriert eisenzeitliches Handwerk, führt Schmiedetechniken vor, macht Käse und zeigt textile Techniken und es gibt Einblicke in die keltische Küche!

Aufstellung der ersten Baugruppe (17.06.2013)

Am 17. Juni war es soweit! Die Firma JAKO-Baudenkmalpflege brachte die vorbereiteten Hausmodule nach Otzenhausen und fügte diese in den folgenden Tagen zusammen. Die erste „Feuertaufe“ bestand die erste Baugruppe im heftigen Unwetter mit Hagel am 20. Juni tadellos! Schon jetzt machen die Details beim bloßen Hinschauen Freude: Die rechteckigen Balken sind gebeilt und die Verbindungen sind in antiker Weise geschaffen und die Holzschindeln sind mit Holznägeln befestigt worden! (Fotos: Michael Koch und Hans Mader)

April 2013 – Neue Baufortschritte im Keltenpark

Die ersten Häuser werden in den Werkstätten von Jako vorgefertigt (Fotos: Jako Baudenkmalpflege)

Seit April 2013 und besonders in den letzten Wochen im Juni sind rege Fortschritte in der Realisierung der ersten Baugruppe am ArchäoPark Otzenhausen zu verzeichnen!

Mitteilung auf der Webseite der Gemeinde Nonnweiler, April 2013:

Im ArchäoPark, am Fuße des Ringwalles Otzenhausen, entsteht ein erstes Gehöft mit Wohnhaus, Neben- und Speichergebäude. Die Rekonstruktion einer keltischen Siedlung ist wesentlicher Bestandteil des entstehenden Keltenparks. Die Siedlung wird aus mehreren, in sich abgeschlossenen Gehöften bestehen. Nach und nach werden diese in den kommenden Jahren errichtet.

Die Planung liegt in den Händen des Experten Stefan Uhl vom Büro für historische Bauforschung. Für die Gerüst-, Zimmer- und Holzbauarbeiten sowie die Dach-, Tischler- und Lehmbauarbeiten ist das Unternehmen Jako Baudenkmalpflege aus Rot an der Rot zuständig.

Das Wohnhaus des Gehöftes wird etwa 8 x 4 m groß. Es ist eingeschossig und mit einem hohen Satteldach bedeckt. Seine Größe orientiert sich an historischen Funden aus der Keltenzeit. Gebaut wird aus Holz, die Wände der Fachwerkkonstruktion sind mit Lehmflechtwerk befestigt. Es gibt kleine Fensterchen als Licht- und Luftöffnungen. Im Inneren gibt es einen großen Raum. Das Dach ist mit Holzschindeln eingedeckt.

Das Nebengebäude des Gehöftes ist etwas kleiner. Beim Speicher liegt der Holzboden etwa einen Meter über der Erde, um Mäuse fernzuhalten und das Getreide gegen Bodenfeuchtigkeit zu schützen. Die Eingangstür ist über eine Holztreppe von außen zu erreichen. Die Handwerker versuchen, möglichst originalgetreu die Häuser nachzubauen. 

Erster Belebungstag im Keltenpark (30.09.2012)

Am Sonntag, den 30.09.2012 fand der erste Informations- und Aktionstag im Keltenpark Otzenhausen statt. Der Bürgermeister der Gemeinde Nonnweiler Dr. Franz-Josef Barth begrüßte bei schönstem Wetter die zahlreichen Besucher und sprach über die im kommenden Jahr geplanten drei Häuser im Keltengehöft. Im Anschluss stellte der Vorsitzende des Freundeskreises Michael Koch die Akteure der „Hochwaldkelten“ und ihr Handwerk vor und illustrierte anhand ihrer Tracht den Aufbau der keltischen Gesellschaft. Die Infostände der einzelnen Arbeitskreise gaben einen ersten Eindruck von dem, was in der Zukunft den Besucher am ArchäoPark erwartet. Es wurden unterschiedliche Projekte und Ideen diskutiert und ein reger Austausch fand statt. Im eigens für die Veranstaltung gefertigten Lehmbackofen wurden leckere Brote gebacken, die dem Publikum mit verschiedenen Aufstrichen gereicht wurden. Mit Kindern wurden Modellhäuser mit richtigem Flechtwerk sowie Textilbänder gefertigt. Am Nachbau eines eisenzeitlichen Gewichtwebstuhls konnte man die Kunst der Tuchherstellung nachvollziehen und beim Schmied erfuhr man manches über das Geheimnis des Stahls. Wer Lust hatte, durfte am Bogenstand seine Fertigkeiten im traditionellen Bogenschießen ausprobieren. Der Infostand mit Repliken und Büchern zum keltischen Ringwall rundete die Veranstaltung ab.

(Fotos: Edgar Brück und Bianca Adams)