Theaterstück jetzt online verfügbar

Wegen der Corona-Krise wurden nun auch für den Monat Mai alle Führungen, Workshops, Lesungen und Vorträge im Keltenpark Otzenhausen abgesagt. In den Keltenhäusern ist es leider nicht möglich die geforderten Abstände mit Gruppen zu gewährleisten 🙁
 
Zum Trost haben wir uns im Vorstand überlegt, dass wir Ihnen zum Ausgleich wenigstens etwas keltische Unterhaltung bieten möchten.
 
Daher haben wir die bisher lediglich verkäufliche Produktion des Theaterstücks „Indutiomarus und Cingetorix“ nun auf unserer Webseite zur freien Betrachtung gestellt.
Es handelt sich um die Uraufführung vom 19.09.2015 in der Kurhalle Nonnweiler.
 
Sie finden das Video auf youtube und hier: http://home.hochwaldkelten.de/?page_id=69
(Rubrik Medien / Videos)
 

Ich wünsche Ihnen viel Vergnügen beim Betrachten und bleiben Sie gesund,
 
Michael Koch und der Vorstand
 
 
 

Indutiomarus und Cingetorix

Das Schicksal des letzten Fürsten des Ringwalls Otzenhausen und der Anfang vom Ende der keltischen Epoche

Hintergrundinformationen zum Theaterstück

SPIELDATEN

19.09.2015: Uraufführung in der Kurhalle Nonnweiler

15.07.2017: Arena Keltenpark Otzenhausen während des internationalen Keltenfestes Celtoi

KATEGORIE

Bildung und Denkmalvermittlung

KURZBESCHREIBUNG

Dieses Theaterstück schildert die historischen Ereignisse im Keltenland Hochwald-Hunsrück-Nahe. Der römische Feldherr Julius Caesar überfällt in den 50iger Jahren vor Christus West- und Mitteleuropa. Dabei gerät er in Konflikt mit Indutiomarus, einem bedeutenden König des keltischen Stammes der Treverer.

Das Theaterstück beleuchtet erstmalig die Perspektive aus keltischer Sicht und wie dieser König und sein Gefolge mit der Situation umgehen. Denn Indutiomarus – zunächst ein Verbündeter Roms – erkennt die Expansionspläne Caesars und plant mit mehreren Fürsten einen erfolgversprechenden Widerstand. Doch es droht Verrat in den eigenen Reihen…

Das Drehbuch basiert auf den über 2000 Jahre alten „Berichten zum Gallischen Krieg“, die von Julius Caesar und seinem Schreiber überliefert wurden. Darin nimmt der König Indutiomarus und der Stamm der Treverer eine bedeutende strategische Rolle ein.
Leider sind die Kriegsberichte in ihren geografischen Angaben nicht exakt genug, um die Ereignisse genau zu lokalisieren. Der Heimatforscher und Autor des Theaterstücks Dr. Manfred Peter ging dieser Frage in mehreren seiner Büchern nach und argumentiert, dass der „Hunnenring“ von Otzenhausen die Stammburg des Indutiomarus sei. 

DIE AKTEURE UND MITWIRKENDE DER URAUFFÜHRUNG AM 19.09.2015

Sprecher – Benno Weigel

Indutiomarus, Herr des Oppidums Otzenhausen – Manfred Peter

Ethne, seine Frau – Asta Schwingel

Etain, beider Tochter – Nicole Fournier

Celtchar, Sohn des Indutiomarus – Julius Gorges

Cingetrorix, Herr des Oppidums Titelberg – Peter Schneider

Feighir, hervorragender Krieger – Wolfgang Schwingel

Fechtna, Herr des Oppidums Kastel-Staadt – Franz Mader

Brandub, Herr des Oppidums Pommern-Karden – Thomas Croll

Etar, Herr des Oppidums Wallendorf – Michael Meyer

Ambiorix, Fürst der Eburonen – Gerald Wittwer

Tuachall, oberster Druide von Gallien – Robin Ramminger

Sencha, Oberdruide bei Indutiomarus – Kai Willmann

Bedienstete im Hause Indutiomarus – Evi Zarth, Gisela Gross, Melina Meyer, Eva Stuhrmann, Christa Lehmann

Caesar, römischer Feldherr – Felix Ramminger

Labienus, sein erster General – Horst Zwetsch

Sabinus, römischer General – Ralf Kaspary

Hirtius, Caesar´s Schreiber – Leonhard Ramminger

Centurio – Phillip Kampfmann

Römische Legionäre – Achim Becker, Elmar Hauf, Michael Könen, Frank Linden, Marco Pelzer, Jürgen Plein, David Gorges

Keltische Krieger – Erik Peter, Benno Weigel

MUSIK – Christoph Oberweis mit Gruppe

TECHNIK – Horst Peter, Horst Lauer, Fa. Trappmann, Stefan Schröder, Bernd Wagner

AUSSTATTUNG und KOSTÜME – Robin Ramminger, Doris Peter, Werner Backer, Nicole Koch und Fundus des Freundeskreis keltischer Ringwall Otzenhausen e.V.

SOUFFLEUSE – Petra Schröder

INSPIZIENTIN – Doris Peter

REGIE – Manfred Peter

PRODUKTION – VCN Video Company Nahe

Neuer Tagungsband erschienen

Eigentlich ist das Erscheinen des Tagungsbandes der vergangenen Tagung immer mit der Durchführung der aktuellen Archäologentage in Otzenhausen verbunden. Wegen der Corona-Krise war dies nicht möglich. Dennoch wollen wir den Tagungsband der Tagung 2018 nun der Öffentlichkeit übergeben.

Das Buch ist dem Luxemburger Heimatforscher Jacques Bonifas aus Nospelt zum 70. Geburtstag gewidmet. Er ist langjähriger Vorsitzender des Vereins „D’Georges Kaysers Altertumsfuerscher“ (www.gka.lu), der seit nunmehr 30 Jahren einen römischen Gutshof mit Burgus in der Nachbarschaft des bekannten Nospelter Gräberfeldes ausgräbt.
Mehr zu seiner Person und seinem Wirken finden Sie in der Widmung, die von Mitarbeitern des CNRA (Centre national de recherche archéologique) Luxemburg verfasst wurde.

Die Publikationsreihe der Archäologentage ist nach dem Prinzip des Open Access ausgerichtet. Das heißt, Sie können die Artikel kostenfrei downloaden. Es ist aber auch eine gedruckte Papier-Version erhältlich, die von unserem Verein geleistet wird.

Den Download finden Sie auf unserer Homepage (hier)
Wenn Sie das 336-seitige Buch (vollständig in Farbe) als Hardcover bestellen möchten, schreiben Sie eine Email an:Kerstin.Adam@hochwaldkelten.deDer Preis beträgt 39,95 € + 6 € Porto/Verpackung. Vereinsmitglieder erhalten eine Vergünstigung von 3 €.

05.03.2020 – Vortrag „Potential Weltkulturerberegion Keltenland Hochwald-Hunsrück-Nahe“

Vortrag von Michael Koch am 05.03.2020 im Kolpinghaus Schwarzenbach um 19:00 Uhr

Das Gebiet der Hochwald-Hunsrück-Nahe-Region ist eine archäologische Schatzkammer der keltischen Kultur. Zeugnisse aus dieser Epoche sind imposante Ringwälle und Grabhügel, die außergewöhnliche Funde geliefert haben. Sie zeigen, dass es sich um eine einzigartige, keltische Schwerpunktregion handelt, die sich deutlich von anderen Kelten-Landschaften in Europa unterscheidet.

Die außergewöhnliche Kombination einer Vielzahl von historischen Fakten und kunstgeschichtlich-archäologischen Besonderheiten bietet dem Hochwald-Gebiet eine einzigartige Chance. Sie könnte eine Weltkulturerbe-Region zum keltischen Erbe werden. Die Verknüpfung der verschiedenen Kommunen durch dieses gemeinsame Keltenerbe ist darüber hinaus eine ideale Verbindung mit dem Nationalpark Hunsrück-Hochwald. Insbesondere die „Grenz“-region Hermeskeil / Wadern / Nonnweiler bietet sich als Keimzelle eines Projektes zur Inwertsetzung des keltischen Erbes an. In dem Vortrag werden einige dieser Besonderheiten skizziert und Denkanstöße gegeben, diesen Kulturschatz im Sinne eines gemeinsamen, keltischen Weltkulturerbes in der Region wahrzunehmen.

Michael Koch leitete von 2005–2012 die Ausgrabungen im „Hunnenring“ von Otzenhausen und organisiert seit 2013 die „Internationalen Archäologentage“ an der Europäischen Akademie Otzenhausen. Als Projektentwickler für die Gemeinde Nonnweiler und Vorsitzender der „Hochwaldkelten“ gestaltet er das Bildungsprogramm im Keltenpark.

Der Eintritt zu dem Vortrag ist frei

Veranstalter: Heimatkundeverein Nonnweiler in Kooperation mit Gemeinde Nonnweiler

Ort: Kolpinghaus, Oldenburger Str. 4, 66620 Nonnweiler-Schwarzenbach

Zeit: 05.03.2020, 19:00 Uh

Neue Auflage

Das Arbeitsheft für Schüler der Klassenstufen 3-5 wurde neu aufgelegt. Die 6. Neuauflage 2019 enthält weitere neue Arbeitsblätter und ein separates Lösungsheft. Es eignet sich sowohl als Arbeitsheft für den Schulunterricht als auch zur privaten Nutzung der Besucher des Keltenparks. Das Arbeitsheft ist am Kassenhaus des Keltenparks erhältlich und kostet 5,50 €.

Es enthält 32 Arbeitsblätter und informiert über die Welt der Kelten insbesondere in der Region um den Ringwall Otzenhausen. Es ist eine wertvolle Ergänzung im Unterricht und hilft einen Ausflug zum Ringwall optimal vorzubereiten.

Autoren: Nicole Koch (Grundschullehrerin), Michael Koch (Altertumswissenschaftler). Illustrationen von Gliaugir und Axel Groß.

Keltengeschichte fasziniert Gemeinschaftsschüler (12.10.2012)

Aus Saarbrücker Zeitung, veröffentlicht am 13.10.2012

Von SZ-Mitarbeiter Frank Faber

Primstal. Was waren das für Menschen, die vor gut 2000 Jahren in der Hochwaldregion gelebt haben? Und wie haben sie gelebt? Wie war der Unterschied zwischen Arm und Reich? Antworten darauf erhielten 150 Schüler der Gemeinschaftsschule Primstal in einem Workshop von Evi Zarth und Michael Koch vom Freundeskreis keltischer Ringwall e.V.

„Der große Erfolg der Kelten lag nicht an ihrer Kampfeslust“, erklärte Koch. Vielmehr hätten sie über die wohl am weitest entwickelte Waffentechnik der damaligen Zeit verfügt. „Davon konnten die anderen Nachbarn im Römischen Reich nur träumen“, sagte Koch. Der Krieger habe sein Schwert immer an der rechten Seite getragen. „So konnte er es blitzschnell aus der Scheide ziehen und sofort zustechen“, verdeutlichte er bei der Demonstration. Zudem war, wie er zeigte, die Rüstung leicht, aber sehr wirksam. Die Erfindung des Kettenhemdes schreibe man den Kelten genauso zu, wie die eines Langschwertes. „Hochwaldkeltin“ Zarth sprach bei ihrem Referat die Schülergruppe direkt an. In keltischer Zeit wäre nur einer von euch zur Schule gegangen“, erzählte sie und sorgte damit für großes Erstaunen. Die Druiden seien die Lehrer gewesen, bei denen nur ein Kind das Wissen erlangt habe. „Mit 14 Jahren galt ein Kelte als erwachsen und konnte heiraten“, schilderte sie.

Zarth berichtete vom Leben keltischer Frauen. Ihr Exkurs in deren Modewelt kam bei den weiblichen Zuhörerinnen richtig gut an. „Wie viele Kleider hatte denn eine Keltin?“, wollte Johanna Spanier aus der Klasse 7H/M wissen. „Eins oder zwei“, antwortete die Referentin. Carolin Kulosa (7H/M) fand es toll, wie die Kelten ihre Kleidung selbst hergestellt haben. „Mir hat der Schmuck auch sehr gut gefallen“, sagte Lea Wollmer (7H/M). All das zeige, so fügte Zarth an, dass keltische Frauen und Männer mit ihrer farbenfrohen Kleidung viel aus ihrem Aussehen gemacht haben.

Im Foyer der Halle führte Thomas Fritsch, Grabungsleiter der Terrex, die Schüler auf einem Rundgang durch die Keltenausstellung. Er zeigte ihnen archäologische Funde von den Fundstätten Primstal-Wickstein und Eiweiler-Cleffwald, aber auch weniger spaßige Utensilien wie Knochenreste. „Das war schon interessant. Wir haben mit der Klasse im Wareswald selbst schon einmal ausgegraben“, sagte Tim Backes (7H/M).

Lehrerin Tina Majunke bewertete den Ausflug in die keltische Welt positiv. „Die Vorträge waren auf das Vorwissen der Kinder aufgebaut“, meinte die Lehrerin. Im Unterricht könne man das Thema Kelten über die Fächer hinweg aufgreifen und weiter behandeln.

Michael Koch referierte vor den Schülern auch über das Leben der keltischen Krieger. [Foto: Frank Faber]

Buchvorstellung Indutiomarus (15.12.2009)

Buchvorstellung Indutiomarus von Manfred Peter

Hochwaldkelten zeigen keltisches Handwerk

Der Heimatforscher Dr. Manfred Peter veröffentlicht: Indutiomarus – der Versuch einer Biographie.  Die Veranstaltung findet in der Kurhalle in Nonnweiler statt. Die Hochwaldkelten zeigen keltisches Handwerk und berichten von der Welt des Keltenfürsten Indutiomarus.

Tag der offenen Grabung (03.10.2009)

Tag der offenen Grabung am Ringwall

Hochwaldkelten vermitteln das Denkmal

Am 03.10.2009 ist der Tag der offenen Grabung. Grabungsleiter Michael Koch und Projektleiter Thomas Fritsch (Terrex gGmbH) erklären neue Funde und Befunde der abgeschlossenen Grabungssaison. Die Hochwaldkelten präsentieren keltisches Handwerk und erzählen von der Welt der Kelten.

Umweltministerkonferenz (25.05.2009)

Umweltministerkonferenz besucht den Ringwall Otzenhausen

Hochwaldkelten zeigen keltisches Handwerk

Umweltministerkonferenz Ringwall Otzenhausen Die Keltengruppe führte in Kooperation mit der Gemeinde Nonnweiler auf dem Ringwall Otzenhausen keltisches Handwerk vor.