02.12.2021
Frühe Zeit der Kelten im Keltenland Hochwald-Hunsrück-Nahe
Vortrag von Michael Koch

KELTENLAND HOCHWALD HUNSRÜCK-NAHE 
DIE FRÜHE ZEIT DER KELTEN

Referent: Michael Koch
 
Datum: 02. Dezember 2021 19:00 Uhr
Ort: Kolpinghaus, Oldenburger Str. 4, 66620 Nonnweiler-Schwarzenbach
 

Das Keltenland Hochwald-Hunsrück-Nahe weist Spuren aus über 6 Jahrhunderten keltischer Geschichte auf. Der Vortrag behandelt die Epoche der keltischen Landnahme im Hochwald-Hunsrück-Raum und soll einen Überblick zum archäologischen Forschungsstand bieten. 

Es ist die Zeit der ersten Siedler im Hochwald. Sie errichteten die ersten Burgen und Siedlungen. Wer waren diese Leute? Woher kamen sie, die „ersten“ Kelten? Waren es überhaupt „Kelten“?

Der Hochwald-Hunsrückraum weist spannende Funde und Befunde aus dieser Zeit auf, die ihresgleichen suchen und in Europa als „Meisterwerke keltischer Kunst“ bezeichnet werden.

Michael Koch leitete von 2005–2012 die Ausgrabungen im „Hunnenring“ von Otzenhausen und organisiert seit 2013 die „Internationalen Archäologentage“ an der Europäischen Akademie Otzenhausen. Als Projektentwickler für die Gemeinde Nonnweiler und Vorsitzender der „Hochwaldkelten“ gestaltet er das Bildungsprogramm im Keltenpark. Seit 2020 arbeitet er an der Potenzialanalyse des Keltenlandes Hochwald-Hunsrück-Nahe hinsichtlich einer möglichen Inwertsetzung als Weltkulturerbe-Region.

Veranstalter: Verein für Heimatkunde Nonnweiler in Kooperation mit Gemeinde Nonnweiler

Der Eintritt ist frei.

05.03.2020
Keltenland Hochwald-Hunsrück-Nahe
Vortrag von Michael Koch

Keltenland Hochwald-Hunsrück-Nahe – Potential einer Weltkulturerbe-Region zum keltischen Erbe

Vortrag von Michael Koch am 05.03.2020 im Kolpinghaus Schwarzenbach um 19:00 Uhr

Das Gebiet der Hochwald-Hunsrück-Nahe-Region ist eine archäologische Schatzkammer der keltischen Kultur. Zeugnisse aus dieser Epoche sind imposante Ringwälle und Grabhügel, die außergewöhnliche Funde geliefert haben. Sie zeigen, dass es sich um eine einzigartige, keltische Schwerpunktregion handelt, die sich deutlich von anderen Kelten-Landschaften in Europa unterscheidet.

Die außergewöhnliche Kombination einer Vielzahl von historischen Fakten und kunstgeschichtlich-archäologischen Besonderheiten bietet dem Hochwald-Gebiet eine einzigartige Chance. Sie könnte eine Weltkulturerbe-Region zum keltischen Erbe werden. Die Verknüpfung der verschiedenen Kommunen durch dieses gemeinsame Keltenerbe ist darüber hinaus eine ideale Verbindung mit dem Nationalpark Hunsrück-Hochwald. Insbesondere die „Grenz“-region Hermeskeil / Wadern / Nonnweiler bietet sich als Keimzelle eines Projektes zur Inwertsetzung des keltischen Erbes an. In dem Vortrag werden einige dieser Besonderheiten skizziert und Denkanstöße gegeben, diesen Kulturschatz im Sinne eines gemeinsamen, keltischen Weltkulturerbes in der Region wahrzunehmen.

Michael Koch leitete von 2005–2012 die Ausgrabungen im „Hunnenring“ von Otzenhausen und organisiert seit 2013 die „Internationalen Archäologentage“ an der Europäischen Akademie Otzenhausen. Als Projektentwickler für die Gemeinde Nonnweiler und Vorsitzender der „Hochwaldkelten“ gestaltet er das Bildungsprogramm im Keltenpark.

Der Eintritt zu dem Vortrag ist frei

Veranstalter: Heimatkundeverein Nonnweiler in Kooperation mit Gemeinde Nonnweiler

Ort: Kolpinghaus, Oldenburger Str. 4, 66620 Nonnweiler-Schwarzenbach

Zeit: 05.03.2020, 19:00 Uhr

Einladung Archäologentage Otzenhausen 6 (19.-22.03.2020)

Abgesagt und wegen der Corona-Krise verschoben auf:

19.-22. November 2020

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online Anmeldung (hier)    (en français)

Programm (hier)   (Version française)

Gemeinsam mit unseren Kooperationspartnern möchten wir Sie auf folgende Spitzen-Veranstaltung aufmerksam machen:

ARCHÄOLOGENTAGE OTZENHAUSEN 2020
Das erste Jahrtausend vor Christus – die Geburt von Europa
sowie neue Forschungen aus der Großregion

Sehr geehrte Damen und Herren,

vom 19. bis 22. März 2020 veranstalten die Europäische Akademie Otzenhausen und die Gemeinde Nonnweiler zum sechsten Mal das grenzüberschreitende Symposium „Archäologentage Otzenhausen – Archäologie in der Großregion“ (hier: Saarland, Lothringen, Luxemburg, Rheinland-Pfalz, Wallonien und Elsass) in der Akademie.

Archäologen aus Universitäten, Denkmalämtern, Museen und Grabungsprojekten in der o.g. Region berichten über ihre Arbeit und Forschungsergebnisse bzw. -fortschritte. Auch der wissenschaftliche Nachwuchs erhält die Möglichkeit, seine Arbeit vorzustellen. Es sind insgesamt 23 Vorträge (plus Führungen) und eine umfangreiche Posterpräsentation mit Büchertischen geplant. Das abwechslungsreiche Rahmenprogramm umfasst zusätzlich zwei Exkursionstage, an denen Sie auch unabhängig von der Tagung teilnehmen können.

Der Donnerstagabend ist einem bedeutenden Keltenforscher der Großregion gewidmet: Dr. Hans Nortmann. Er arbeitete als Archäologe im Rheinischen Landesmuseum Trier und ging 2017 in den Ruhestand. Die Laudatio hält Dr. Martin Schönfelder (RGZM Mainz).

Das Programm finden Sie in der Anlage.

Die Anmeldung erfolgt ausschließlich per Online-Formular (s.o.). Bitte melden Sie sich bis zum 9. März 2020 an. Um Bezahlung bitten wir erst bei Ihrer Anmeldung im Tagungsbüro.

Wir wären Ihnen dankbar, wenn Sie unsere Einladung an Interessierte aus Ihrem Umfeld weiterleiten würden.

Gern stehen wir Ihnen für weitere Auskünfte zur Verfügung und würden uns sehr freuen, Sie zu den Archäologentagen Otzenhausen in der Europäischen Akademie Otzenhausen begrüßen zu können.

Mit herzlichen Grüßen

Stéphanie Bruel | Marco Wölflinger            und               Michael Koch
Geschäftsführung                                                                 Projektleiter

Archäologentage 6 – Call for Papers

Call for Papers: Archäologentage Otzenhausen 19.-22. März 2020

Die nächsten Archäologentage Otzenhausen finden vom 19.-22. März 2020 statt. Heute rufen wir gemeinsam mit dem Veranstalter, wie bereits in den letzten Jahren, fachkundige Referenten auf, ihren Themenvorschlag einzureichen.

Das Thema der 6. Archäologentage Otzenhausen lautet:

Das erste Jahrtausend vor Christus – die Geburt von Europa

In dem Symposium werden aktuelle Forschungen oder auch Auswertungen alter Forschungen vorgestellt. Der wissenschaftliche Nachwuchs darf seine Thesen vorstellen. Die Tagung steht sowohl Fachleuten als auch Interessierten offen. Büchertische und Infostände aus dem Bereich Archäo-Tourismus, Dienstleistung usw. runden, parallel zur Veranstaltung, ebenso wie Exkursionen, unser Konferenzthema ab. Beiträge aus dem Bereich der experimentellen oder rekonstruktiven Archäologie sind ebenso willkommen, z.B. in Form von Vorführungen oder Ausstellungen. Die Archäologentage Otzenhausen sind außerdem ein Come-together und dienen dem gegenseitigen Kennenlernen und fachlichen Austausch.

Geografisch orientieren sich die Referate einerseits an der Großregion. Andererseits werden auch Vorträge gesucht, die sich mit Projekten befassen, welche aus der Großregion heraus entwickelt wurden oder aber die Beziehung der Großregion in der Antike mit anderen Geschichtsräumen darstellen.

Mit dem Thema bewegen wir uns chronologisch vom Übergang der Bronzezeit zur Eisenzeit und decken die gesamte Eisenzeit ab.
Dies ist das Zeitalter der frühen antiken Völker wie Kelten, Etrusker, Griechen usw. Im ersten Jahrtausend v. Chr. entstehen Traditionen, die bis auf den heutigen Tag auf uns einwirken und den Sockel der europäischen Geschichte darstellen.

Wie niemals zuvor lebten die Völker Europas in einem weit reichenden Beziehungsgeflecht, welches ihre zivilisatorische Entwicklung dramatisch beschleunigte. Innerhalb weniger Jahrhunderte wurden die Gesellschaften in ganz Europa völlig umgestaltet und die „Büchse der Pandora“ geöffnet bzw. der „Apfel vom Baum der Erkenntnis gepflückt“: Städtebau, Schrift, Religion, Kunst, Politik, Handwerk, Wissenschaft, Existenzsicherung und vieles mehr veränderten sich grundlegend. Aber auch die Umwelt wurde umgestaltet und begann sich zu verändern.

Das Symposium widmet sich diesen Fragestellungen rund um die Zivilisationsgeschichte des ersten Jahrtausends v. Chr. und begibt sich auf Spurensuche in der Großregion…

Das Organisationsteam setzt sich aus Fachleuten der Großregion zusammen und freut sich über Ihren Vorschlag. Reichen Sie bitte bis zum 15.11.2019 einen Arbeitstitel mit einem knappen Inhalts-Umriss ein.

Mit herzlichen Grüßen,

Michael Koch